Schlagwort: Roman

Vier Tage lang blutige Rinderknochen schrubben – über die Autobiografie von Marina Abramović

wp-1491849442855.jpgWie für die meisten Menschen, war  Performance-Kunst für mich bisher ein Rätsel. Ich kannte Marina Abramović bisher nur durch ihre Performance „The Artist is present“, die sie 2010 im MoMa New York aufführte. Sie saß im langen Kleid an einem Tisch und jeder Museumsbesucher durfte sich ihr gegenüber setzen. Die Bilder der Performance hatten etwas Magisches. Doch was diese Magie ausmachte, verstand ich erst als ich ihre Autobiografie las, die im Herbst 2016 zu ihrem 70. Geburtstag erschien.

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Die Stille vor dem Tod – Ende

Geschafft. Die Frage ist nur habe ich das Buch geschafft, oder hat mich das Buch geschafft?

Ich muss sagen, dass ich nicht allzu zufrieden mit dem Ende bin. Mir passt die Auflösung einfach nicht. Es war zwar überhaupt nicht vorhersehbar, aber ich habe das Gefühl, dass irgendjemand nun der Täter sein musste und so wurde sich einfach einer herausgegriffen. Ich denke aber auch, ob ein Ende gefällt oder nicht, ist sehr individuell.

Ansonsten fand ich das Buch gut. Nicht hervorragend. Dafür gab es zu viele Stellen, die  langatmig waren. Doch ein „Gut“ hat es auf jeden Fall verdient. Immerhin waren die ganzen Recherchen und der Aufbau der Wahnsinn.

Ich hätte nicht erwartet, dass es eine Art „Cliffhanger“ zum Ende des Buches gibt und dass es eigentlich noch weitergehen müsste.  Daher bin ich sehr gespannt, ob nun McFadyen noch weiter schreibt oder nicht. Ich hoffe auf jeden Fall, dass es nicht wieder mehrere Jahre werden.

McFadyen: Die Stille vor dem Tod. Bastei Lübbe, 2016.

Die Stille vor dem Tod – Tag 9 und 10

​Ich habe am Wochenende schon ein wenig gelesen und bin jetzt bei Kapitel 19. Es ist wieder die alt bekannte „Ruhe“ eingetreten.  Alle sind wieder im Team und nun geht die Jagd los. 

Es ist interessant, dass in diesem Teil auch James angegriffen wird und seine Maske ziemlich verrutscht.  Damit bekommt man einen stärkeren Bezug zu ihm. 

Eigentlich möchte ich morgen das Buch beenden. Malsehen ob ich die Ruhe finde.  Ich bin auch schon auf die Meinungen anderer Blogger sehr gespannt. 

McFadyen: Die Stille vor dem Tod. Bastei Lübbe, 2016.

Die Stille vor dem Tod – Tag 7 und 8

​Ich kann verstehen, warum viele den neuen Band der Smoky-Reihe nicht mögen. Geht er doch so rasant los, quält er sich lange durch den Mittelteil. In „Buch Zwei“ wie der Mittelteil genannt wurde, passiert auf den ersten Blick nichts Überwältigendes. Doch dies ist nur eine Sicht auf die Dinge. Das ist die Sicht von Thriller-Lesern. Der Mittelteil für sich gesehen ist interessant und aufschlussreich und aufgeschlossene Leser können auch in diesem Teil (Wie auch in den anderen Werken von McFadyen) etwas über sich selbst erfahren, sich und ihr Umfeld reflektieren.  McFadyen hat bei der Recherche und Ausarbeitung der Therapiesitzung keine Mühen gescheut. Ein Abschnitt, den man sicher noch ein zweites Mal lesen kann. 

Seht ihr das auch so? Findet ihr diese psychologischen (und manchmal philosophischen) Gedanken von McFadyen eher langweilig oder interessant? 

Nun im dritten Teil kommt wieder Fahrt auf und Smoky schafft es ohr Team wieder in die Spur zu bringen. Auf in die Wolfsjagd.

McFadyen: Die Stille vor dem Tod. Bastei Lübbe, 2016.

Die Stille vor dem Tod – Tag 6

​Heute habe ich nicht besonders viel gelesen, da ich nur eine Bahnstrecke hatte. Hier kommt es öfters mal vor, dass Bahnen ausfallen und ich hatte Glück, dass mich ein Freund nach Hause fahren konnte.

Ich habe heute morgen Kapitel 10 beendet und bin ein bisschen froh darüber, da sich die Therapiestunde von Smoky doch sehr gezogen hat, auch wenn sie inhaltlich sehr gut ausgearbeitet ist. Aber wir dürfen nicht vergessen,  es handelt sich um einen Thriller und kein Drama oder ähnliches. Daher bin ich auf das folgende Kapitel gespannt, ob es die Geschichte voran bringt. Noch weiß ich immernoch nicht, was mit Alan und Callie geschehen ist.

McFadyen: Die Stille vor dem Tod. Bastei Lübbe, 2016.

Lieblingsbücher

Seit dem #Litcamp in Heidelberg  sind schon einige Monate vergangen. Aber häufig brauchen gute Ideen ein bisschen Zeit um zu reifen. Damals hatte sich eine kleine Gruppe von Bloggern zum ThemaBlogparade – Eure Lieblingsbücher“ zusammengesetzt und überlegt, wie eine solche Blogparade aussehen könnte und es nicht nur eine Aktion unter vielen werden würde. Schnell war klar, wir wollten nicht nur Blogbeiträge zusammenstellen, sondern diese auch später zu einem E-Book zusammenfassen. Dabei würde es einen Zeitrahmen geben, bei dem jeder mitmachen durfte, der Lust hatte etwas zum Thema beizutragen. Lilienlicht übernahm die Organisation und rief im August dazu auf, über sein eigenes Lieblingsbuch unter dem Hashtag #Liebu zu bloggen.

Bild : Farbenmelodie / Lilienlicht.de

Ich wusste lange Zeit nicht, was ich auswählen sollte, denn es gibt so viele tolle Bücher auf dieser Welt und mein Stapel an Büchern die ich „liebe“ und die ich nochmals lesen könnte, wird immer größer. Dort nur eines auszuwählen kam mir falsch und unmöglich vor. Dazu kamen neben den Geschichten und Romanen, auch noch wundervolle Sachbücher, die ich immer wieder gerne lese, wie zum Beispiel das Buch „Artist’s Journal Workshop“ von Cathy Johnson.

Und als ich mal wieder das genannte Werk durchblätterte um mir Inspiration zu holen, kam mir die Idee: Wer hatte denn behauptet, man müsse einen Text über die Lieblingsbücher verfassen? Ich schnappte mir also meine Lieblingsbücher und stapelte sie auf meinem Tisch auf, suchte meinen Zeichen- und Aquarellkasten und legte los.

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