Schlagwort: Lesetagebuch

Die Stille vor dem Tod – Ende

Geschafft. Die Frage ist nur habe ich das Buch geschafft, oder hat mich das Buch geschafft?

Ich muss sagen, dass ich nicht allzu zufrieden mit dem Ende bin. Mir passt die Auflösung einfach nicht. Es war zwar überhaupt nicht vorhersehbar, aber ich habe das Gefühl, dass irgendjemand nun der Täter sein musste und so wurde sich einfach einer herausgegriffen. Ich denke aber auch, ob ein Ende gefällt oder nicht, ist sehr individuell.

Ansonsten fand ich das Buch gut. Nicht hervorragend. Dafür gab es zu viele Stellen, die  langatmig waren. Doch ein „Gut“ hat es auf jeden Fall verdient. Immerhin waren die ganzen Recherchen und der Aufbau der Wahnsinn.

Ich hätte nicht erwartet, dass es eine Art „Cliffhanger“ zum Ende des Buches gibt und dass es eigentlich noch weitergehen müsste.  Daher bin ich sehr gespannt, ob nun McFadyen noch weiter schreibt oder nicht. Ich hoffe auf jeden Fall, dass es nicht wieder mehrere Jahre werden.

McFadyen: Die Stille vor dem Tod. Bastei Lübbe, 2016.

Die Stille vor dem Tod – Tag 9 und 10

​Ich habe am Wochenende schon ein wenig gelesen und bin jetzt bei Kapitel 19. Es ist wieder die alt bekannte „Ruhe“ eingetreten.  Alle sind wieder im Team und nun geht die Jagd los. 

Es ist interessant, dass in diesem Teil auch James angegriffen wird und seine Maske ziemlich verrutscht.  Damit bekommt man einen stärkeren Bezug zu ihm. 

Eigentlich möchte ich morgen das Buch beenden. Malsehen ob ich die Ruhe finde.  Ich bin auch schon auf die Meinungen anderer Blogger sehr gespannt. 

McFadyen: Die Stille vor dem Tod. Bastei Lübbe, 2016.

Die Stille vor dem Tod – Tag 7 und 8

​Ich kann verstehen, warum viele den neuen Band der Smoky-Reihe nicht mögen. Geht er doch so rasant los, quält er sich lange durch den Mittelteil. In „Buch Zwei“ wie der Mittelteil genannt wurde, passiert auf den ersten Blick nichts Überwältigendes. Doch dies ist nur eine Sicht auf die Dinge. Das ist die Sicht von Thriller-Lesern. Der Mittelteil für sich gesehen ist interessant und aufschlussreich und aufgeschlossene Leser können auch in diesem Teil (Wie auch in den anderen Werken von McFadyen) etwas über sich selbst erfahren, sich und ihr Umfeld reflektieren.  McFadyen hat bei der Recherche und Ausarbeitung der Therapiesitzung keine Mühen gescheut. Ein Abschnitt, den man sicher noch ein zweites Mal lesen kann. 

Seht ihr das auch so? Findet ihr diese psychologischen (und manchmal philosophischen) Gedanken von McFadyen eher langweilig oder interessant? 

Nun im dritten Teil kommt wieder Fahrt auf und Smoky schafft es ohr Team wieder in die Spur zu bringen. Auf in die Wolfsjagd.

McFadyen: Die Stille vor dem Tod. Bastei Lübbe, 2016.

Die Stille vor dem Tod – Tag 6

​Heute habe ich nicht besonders viel gelesen, da ich nur eine Bahnstrecke hatte. Hier kommt es öfters mal vor, dass Bahnen ausfallen und ich hatte Glück, dass mich ein Freund nach Hause fahren konnte.

Ich habe heute morgen Kapitel 10 beendet und bin ein bisschen froh darüber, da sich die Therapiestunde von Smoky doch sehr gezogen hat, auch wenn sie inhaltlich sehr gut ausgearbeitet ist. Aber wir dürfen nicht vergessen,  es handelt sich um einen Thriller und kein Drama oder ähnliches. Daher bin ich auf das folgende Kapitel gespannt, ob es die Geschichte voran bringt. Noch weiß ich immernoch nicht, was mit Alan und Callie geschehen ist.

McFadyen: Die Stille vor dem Tod. Bastei Lübbe, 2016.

Die Stille vor dem Tod – Tag 3

Heute bin ich sehr zwiegespalten. Ich habe mittlerweile den zweiten Teil des Buches erreicht. Bis Kapitel Sieben war es wahnsinnig spannend.

Smoky ist entführt worden und konnte ihrem Peiniger entkommen. Sie entdeckte ein wahres unterirdisches Gruselkabinett. Und dann wurde sie befreit und das Kapitel war zu Ende. Und anstatt nun wie erwartet mit ihrem Team los zuziehen und diese Zelle des Bösen zu verfolgen und auszuschalten, kommt ein riesiger Cut und man erfährt aus „Zeitungsartikeln“ was dann passiert ist. Und als dann wieder Smoky zu Wort kommt, ist ihr Sohn geboren und alles hat sich verändert. James ist verschwunden und das Team scheint irgendwie gar nicht mehr da zu sein. Also alles sehr kryptisch und mystisch. Und diese langen Monologe und Abschweifungen. Ich verstehe schon, was der Autor damit aufzeigen will. Smoky ist leicht irre geworden durch das Böse, welches sie zu Gesicht bekommen hat. Aber muss das so verwirrend dem Leser dargestellt werden? Was ist da noch das Ziel? Wohin soll das führen?

Zeitunterbrechungen finde ich ok. Aber wenn mir dann alles dazwischen durch Zeitungsartikel oder Träume erläutert wird, oder durch kleine Gedankenschnipsel, finde ich das nicht doll. Dafür gibt es einen Punkt Abzug, ganz klar. Trotzdem bin ich jetzt gespannt, ob Smoky den Karren noch aus dem Dreck reißen kann.

McFadyen: Die Stille vor dem Tod. Bastei Lübbe, 2016.

Die Stille vor dem Tod – Tag 2

Noch gestern war ich mir nicht sicher, ob ich diese Buch mag, doch heute kann ich sagen „ich liebe es“. Vielleicht weil es mal so etwas anderes ist und weil es wieder verdammt spannend ist. So spannend, dass ich es am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen möchte. Es hat mich in seinen Bann gezogen und ich fiebere mit Smoky mit. Und der Fall ist so mysteriös, dass ich gespannt auf die Auflösung bin, die sicherlich wieder ein Aha-Erlebnis ist.

Ich schätze jedoch, dass der blumige Schreibstil mit den vielen Methapern und Wortbildern nicht jedem gefällt. 

McFadyen: Die Stille vor dem Tod. Bastei Lübbe, 2016.