Architekturskizzen im Januar

Wintergoldhühnchen vom Goldcrestblog brachte mich dazu, in den letzten Tagen ein bisschen das Zeichnen von Architektur in den Fokus zu nehmen.

Es hapert bei mir gar nicht so sehr an der Theorie der Perspektive, denn durch Bücher wie z.B. „Perspektive richtig sehen und zeichnen“ von Matthews Brem, habe ich mittlerweile die Theorie und die Konstruktion von Fluchtpunkt und Horizontlinie gut im Griff. Eher ist es eine Sache der Konzentration und der Umsetzung. Türme und einfache Formen sind schnell gezeichnet. Kommen jedoch komplexere Gebäude und Fassaden ins Spiel, verliere ich nach einiger Zeit die Konzentration und Geduld. Ich vermute, dass hier nur Übung hilft.

An den ersten beiden Bilder erkennt man, dass ich die Konstruktion der Gibel nicht mehr korrekt darstellen konnte. Mir ging die Geduld verloren und ich schmierte nur noch. Die beiden rechten Bilder sind einfache Übungen. Dabei habe ich mir den Wecker auf ca. zwei Minuten gestellt um schnelle Skizzen zu konstruieren.

Daher habe ich mir für den Januar vorgenommen, mehr Architektur zu zeichnen. Ich hoffe es kommen noch ein paar Skizzen dazu. Solltet ihr noch andere Tipps und Hilfestellungen für mich haben, nehme ich sie gerne an und probiere sie aus.

Habt ihr selbst Probleme mit dem Skizzieren von Architektur? Vielleicht habt ihr ja Lust uns anzuschließen und im Januar auch Häuser und Gebäude zu zeichnen. Verlinkt diese doch einfach in den Kommentaren!

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9 Comments

  1. Hi, wie cool und danke für’s verlinken 😀 Bin natürlich dabei!!! Toll, dass Du gleich losgelegt hast! In Sachen Perspektive habe ich allerdings noch viel zu lernen, kannst Du noch weitere Bücher neben dem genannten empfehlen? Liebe Grüße und viel Spaß beim Zeichnen ❤️

    Gefällt 1 Person

    1. Hallo!

      Es ist schon lustig, da nehme ich mir ein Thema vor und was mache ich am Wochenende: Male ein Blumenbild. 😂 Habe aber auch nochmal in die Theorie rein gelesen.

      Ich kann zum Thema noch folgende zwei Bücher empfehlen:

      „Perspektive easy“ von Bernd Klimmer

      Und im Pocketformat „Perspektive verstehen : Einfache Techniken für das Urban Sketching“ von Stephanie Bower

      Dir weiterhin viel Spaß, ich werde jetzt auch nochmal mein Skizzenbuch rausholen.

      Moony

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  2. Danke für den Link. Mir geht es mit Architektur genauso. Das ist tatsächlich ein Bereich beim Zeichnen, vor dem ich immer versuche, mich zu drücken. Ich verliere damit auch immer die Gedult. Aber ich stimme dir zu: Das einzige, was hilft, ist üben. So lange, bis man es automatisch kann.
    Ganz rechts bei der Skizze, stimmt die Perspektive bei den Gebäudewänden, aber nicht bei den Zifferblättern der Uhr. Vor allem bei der Uhr links, kannst du ausprobieren, sie etwas eliptischer und etwas geneigt zu zeichnen; so dass die rechte Seite nach oben zeigt, die Linke Seite nach unten. Die Skizze ganz links, ist dir sehr gut gelungen, finde ich. Die zeigt richtig gut, den Charakter des Gebäudes.

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    1. Hallo! Vielen Dank für die Tipps und Hilfestellungen. Gerade beim perspektivischen Zeichnen sehen zwei fremde Augen mehr „Schieflagen“.
      Du wirst lachen, die linke Skizze ist tatsächlich meine Erste, bei der ich am wenigsten gedacht habe.

      Auch meine Kunstlehrerin sagte, dass ich die Theorie eigentlich kann, aber nicht ständig soviel denken soll. Daher auch der Versuch solche Skizzen in einer bestimmten Zeitvorgabe zu zeichnen.

      Ich hoffe bei dir entstehen nun auch ganz viele neue Geböudeskizzen ubd ich wünsche ganz viel Spaß!

      LG Moony

      Gefällt 1 Person

      1. Haha, diese Rückmeldung bekomme ich auch immer wieder. Solche Schnellskizzen helfen da gut. Beim Menschenzeichnen hat das jedenfalls meine Figuren viel lockerer gemacht.

        Ich wünsch dir auch viel Spaß beim weiterüben. Weiter so!

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    1. Hallo,

      meine drei Tipps sind:

      1. Viel und häufig draußen üben. Wenn gerade kein Papier und Stift zur Hand sind (Zeichnen geht übrigens auch mit dem Smartphone), dann einfach imaginär die Fluchtpunkte suchen. Das trainiert. Und immer dran denken, am besten ein Auge zukneifen. 😉

      2. Ich habe gerade einen Blogbeitrag zum Thema „Verwinkelte Architektur meistern“ veröffentlicht:

      https://wp.me/p7xLo9-1sW

      3. Wenn man sich mit Fluchtpunkten noch nicht allzu sicher ist, dann kann man draußen Architektur auch einfach in der Frontalansicht zeichnen. Dann fällt die Perspektive weg und man kann sich auf Proportionen und Details der Gebäude konzentrieren. Ein Beispiel findet sich hier: https://wp.me/p7xLo9-1s1

      Was mir in den letzten Jahren allgemein beim Zeichnen und Malen sehr geholfen hat: Immer dran bleiben und üben. Nur so lernen Augen und Hände wirklich zu kommunizieren und man zeichnet das, was man sieht und nicht was das Gehirn sich gerade denkt, was man sieht.

      Ich hoffe ich konnte mit den Tipps helfen.

      Moony

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