50 Künstler die man kennen sollte – Rezension

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Ich habe mir das Buch „50 Künstler die man kennen sollte“ als Rezensionsexemplar angefordert, da ich Lust auf dieses Buch hatte. Ich denke, dass es nie schaden kann, die großen Künstler zu kennen und von ihren Techniken und Werken zu lernen.

Da ich mich bereits seit der Schule mit Kunst und Künstlern näher beschäftige, war ich sehr gespannt, ob mir dieses Buch neue Einblicke verschaffen kann.

Oder handelt es sich eher um ein Buch für Kunst-Laien?

Inhalt & Mehrwert

Das Buch ist klar gegliedert und nach Epochen und Geschichtsdaten aufgebaut. Auf den Vorsatzseiten ist ein Zeitstrahl abgebildet, auf dem alle fünfzig besprochenen Künstler eingeordnet sind.
Diese sind gut über die Kunstepochen verteilt. So ist der erste Künstler „Giotto di Bondone“, der als Wegbereiter der italienischen Renaissance gilt (vgl. Lehnen 2017). Künstler Nr. 50 ist David Hockney, Künstler der Pop-Art. Leider endet die Bandbreite bei der Malerei der Gegenwart und es werden keine zeitgenössischen Künstler wie z. B. Jeff Koons oder Ai Weiwei besprochen.

Mir fehlen in der Auswahl Künstlerinnen. Die einzige Vertreterin ist Frida Kahlo. Wo bleiben Paula Modersohn-Becker, Niki de Saint Phalle oder Hannah Höch (vgl. Wikipedia 2017)?

Die Texte sind immer ähnlich aufgebaut und es gibt jeweils einen einseitigen Abriss zur Biografie und den Werken der Künstler. Dazu werden je nach Bedeutsamkeit ein oder mehrere Werke (jedoch nicht mehr als drei Seiten) gezeigt.

Zum Abschluss gibt es noch ein Glossar mit Kunstbegriffen.

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Layout & Material

Mir gefällt, dass die abgebildeten Kunstwerke immer auf einer kompletten oder sogar Doppelseite abgebildet werden.

Die Überschriften und Aufzählungen sind ein wenig groß geraten, man könnte meinen, es sollte Platz verbrauchen, damit die Texte nicht zu kurz wirken.

Die Texte sind in einer serifenlosen Schrift gesetzt, was für mich gut lesbar ist.

Insgesamt ist das Buch in einer glänzenden Flexobroschur eingebunden, für das Format und die Seitenanzahl vollkommen in Ordnung.

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Zusammenfassung & Bewertung

Auf der Verlagsseite wird das Buch als „Das ideale Einsteigerbuch für alle Kunstinteressierten: Die größten Künstlerpersönlichkeiten in einem Band.“ beworben. Ich finde, dass die Auswahl der Künstler gut gelungen ist und es daher nicht nur ein Buch für „Kunsteinsteiger“ ist. Es bietet ein schöne Übersicht über die Kunstgeschichte und -entwicklung.

Daher gebe ich dem Buch „50 Künstler die man kennen sollte“ 4 von 5 Sternen.

Cover : PrestelverlagKöster, Thomas; Röper, Lars: 50 Künstler, die man kennen sollte. München: Prestel Verlag, 2015. 160 Seiten. ISBN 978-3-7913-8171-8

Vielen Dank an den Prestel Verlag (Verlagsgruppe Random House GmbH) für das Rezensionsexemplar.

Weitere Quellen

Lehnen, Günter: Stil-Epochen der Malerei. Kunststile von klassischer Malerei bis zur Malerei der Moderne. Datensammlung zur Kunstgeschichte. http://www.guenter-lehnen-koeln.de/Malereigeschichte-Daten/Malereiepochen.html Abruf: 5.11.2017

Wikipedia (Hrsg.): Frauen in der Kunst. https://de.wikipedia.org/wiki/Frauen_in_der_Kunst Abruf: 5.11.2017

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2 Gedanken zu “50 Künstler die man kennen sollte – Rezension

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