Mein Bücherregal im Dezember

Neu im Regal

  • „Denken wie ein Künstler“ von Will Gompertz
  • „Die Macht des Schmetterlings“ von Matt Dickinson
  • „Der Tod des Schmetterlings“ von Matt Dickinson
  • „Hüter der Wörter“ von Diana Menschig

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Über das Lesen im Dezember

Mein Bücherregal ist Anfang Dezember ein wenig geschrumpft, denn ich habe beschlossen das Regal aus zu misten. Mein Ziel war es, so viele Bücher raus zunehmen, wie ich im Jahr angesammelt habe. Insgesamt haben knapp 30 Bücher aus meinem Regal ausziehen müssen. Die meisten Werke waren Bookcrossing-Bücher, die ich „mal eben“ mitgenommen habe. Dieses „Es ist ja da, warum nicht“-Mitnehmen, ist für mich immer gefährlich, denn bei einem TBR von über 250 Büchern und einer so langsamen Lesegeschwindigkeit, bilden sich halt schnell zu hohe Stapel. Nun ist mein Regal wieder ein wenig leerer und die Reihen stehen schön geordnet.

Gelesen habe ich in diesem Monat auch einiges, denn der Weihnachtsurlaub mit Besuch in Hamburg stand an und auf der Bahnfahrt hat man einige Zeit.

Auf der Hinfahrt habe ich das Buch „Es ist gefährlich bei Sturm zu schwimmen“ von Ulla Scheler gelesen. Das Buch war eine Empfehlung von Tintenhain und es war eines der spannendsten und emotional aufwühlendes Bücher 2016. Eine absolut großartige Empfehlung!

Dann habe ich das Buch „Der letzte Tiger“ von Nora Luttmer angefangen. Es spielt in Vietnam und zeigt die Probleme des Tierhandels auf, aber auch die Kultur und Lebensweise der Vietnamesen. So wirklich warm geworden bin ich mit dem Buch leider nicht. Die Geschichte ist spannend, aber mir persönlich war der Protagonist zu unsympathisch.

Da mich „Der letzte Tiger“ nicht allzu sehr gefesselt hat, habe ich nebenbei das Sachbuch „Denken wie ein Künstler : Wie Sie ihr Leben kreativer machen“ von Will Gompertz gelesen. Es handelt sich dabei um ein Sachbuch, dass ich jedem kreativen Kopf ans Herz lege. Ein einmaliges Buch, welches Mut macht, seinen Kopf zu benutzen und anhand von tollen Beispielbiografien und Auszügen zeigt, wie es Künstler geschafft haben, kreativ und erfolgreich zu sein.

Damit hat es leider nicht mehr für Buch Nr.25 gereicht und habe ich mein Jahresziel nur sehr knapp verfehlt. Dies ist natürlich nicht weiter tragisch. Allerdings habe ich mir überlegt, dass ich diese vorgegebene Anzahl von Büchern, die ich unbedingt lesen „muss“ im Jahr 2017 nicht mehr verfolge. Das Lesen ist bei mir in der letzten Zeit zu einer Art Marathon geworden, mit einem unschönen Druck dahinter. Daher wird es im kommenden Jahr keine Challenges, Monatsaufgaben oder Statistiken geben. Die Blog-Reihe „Mein Bücherregal“ werde ich aber weiterhin führen, denn es macht mir Spaß, euch von meinen neuen Errungenschaften zu berichten und auch Leseabenteuer wird es weiterhin geben.

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Viele Kommentare und Zitate werdet ihr auch bei #Litsy, der Buch-App, finden! Schaut einfach mal vorbei.

 

 

 

 

 

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3 Gedanken zu “Mein Bücherregal im Dezember

  1. Danke für deine Verlinkung! Wie schön, dass dir das Buch gefallen hat.
    „Hüter der Worte“ habe ich vor längerer Zeit gelesen und seitdem bin ich Fan von Diana Menschig! Ihr letzter Roman „Ein Tal in Licht und Schatten“, der unter dem Pseudonym Marie Buchinger erschien, war eines meiner Highlights im letzten Jahr.
    Genau wie du habe ich auch gerade aussortiert. 30 Bücher werde ich demnächst beim Literaturquiz verlosen und die anderen gehen zu Oxfam. Es passte schon nichts mehr ins Regal. Besonders schlimm fand ich, dass viele ungelesene Bücher, die schon Jahre lang auf dem SuB schlummern, dabei waren und von denen ich weiß, dass ich sie wohl ohnehin nichts mehr lesen werde.

    Liebe Grüße
    Mona

    Gefällt mir

    1. Hallo Mona!
      Danke schön für den Hinweis, dass Frau Menschig auch unter Pseudonym schreibt. Ich bin sehr gespannt und werde sicherlich berichten, wie ich das Buch fand (kann natürlich bei meinem SuB wirklich etwas dauern).
      Ich finde es wichtig auch mal Bücher zu sortieren und auch rauszunehmen. Ich bin nicht die Schnellste im Lesen und ich werde sicherlich nicht alles in meinem Leben lesen können, was gut klingt und daher muss eine Auswahl getroffen werden. Und mit der Zeit ändert sich ja auch der Geschmack. Solche Nachmittage sind für mich auch sehr entspannend. Ich sitze vor meinem Regal und schaue mir alle Bücher an. Manchmal lese ich auch ein bisschen rein, um nochmal zu entscheiden, ob das Buch bleiben darf. Dann vergesse ich die Zeit und befinde mich völlig im Buch-Universum. Das tut mir gut und wenn dann das Regal hinterher noch schön aufgeräumt aussieht, hat es einen weiteren positiven Effekt.

      Liebe Grüße Moony

      Gefällt 1 Person

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