Die Stille vor dem Tod – Tag 3

Heute bin ich sehr zwiegespalten. Ich habe mittlerweile den zweiten Teil des Buches erreicht. Bis Kapitel Sieben war es wahnsinnig spannend.

Smoky ist entführt worden und konnte ihrem Peiniger entkommen. Sie entdeckte ein wahres unterirdisches Gruselkabinett. Und dann wurde sie befreit und das Kapitel war zu Ende. Und anstatt nun wie erwartet mit ihrem Team los zuziehen und diese Zelle des Bösen zu verfolgen und auszuschalten, kommt ein riesiger Cut und man erfährt aus „Zeitungsartikeln“ was dann passiert ist. Und als dann wieder Smoky zu Wort kommt, ist ihr Sohn geboren und alles hat sich verändert. James ist verschwunden und das Team scheint irgendwie gar nicht mehr da zu sein. Also alles sehr kryptisch und mystisch. Und diese langen Monologe und Abschweifungen. Ich verstehe schon, was der Autor damit aufzeigen will. Smoky ist leicht irre geworden durch das Böse, welches sie zu Gesicht bekommen hat. Aber muss das so verwirrend dem Leser dargestellt werden? Was ist da noch das Ziel? Wohin soll das führen?

Zeitunterbrechungen finde ich ok. Aber wenn mir dann alles dazwischen durch Zeitungsartikel oder Träume erläutert wird, oder durch kleine Gedankenschnipsel, finde ich das nicht doll. Dafür gibt es einen Punkt Abzug, ganz klar. Trotzdem bin ich jetzt gespannt, ob Smoky den Karren noch aus dem Dreck reißen kann.

McFadyen: Die Stille vor dem Tod. Bastei Lübbe, 2016.

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