Der Todeskünstler Tag 8

Am Wochenende habe ich mal wieder gar nicht gelesen. Jedenfalls nicht „Der Todeskünstler“ aus der Smoky Barrett-Reihe.
Dafür kann ich die Artikel aus der aktuellen Flow empfehlen. Dort drehen sich einige Artikel um das Thema Lesen und es gibt als Bonus auch ein kleines Lesetagebuch. Ich werde meines aber hier weiterführen wie bisher, daher nun meine Eindrücke zu Kapitel 15 und 16:

Sarah erzählt ihre Geschichte vom Künstler und vor allem von den Morden an ihrer Pflegefamilie. Ich finde hier den Plot ein wenig übertrieben. McFadyen versucht hier zwar nochmal die Menge des Blutes zu korrigieren, aber dies ist nur der erste Mangel am Plot. Dann finde ich es viel zu übertrieben, dass das Mädchen ohne sich zu übergeben einfach ihre „Eltern“ aufschlitzt und so „präzise“ den Sohn umbringt. Ich habe im Tierpark Praktikum gemacht. An den Geruch von Blut und Fleisch muss man sich gewöhnen. Selbst unter großem psychischem Druck hätte ihr Magen rebelliert.
Endlich taucht auch James auf, aber nur dezent in einem Telefonat. Ich finde das reichlich spät, ein Teammitglied erst nach 15 Kapiteln zu erwähnen.
Ich muss sagen, dass mir momentan das Buch nicht so gefällt, wie der erste Teil. Ich finde einfach zu viele Plot-Fehler (Die Rechtschreibung lasse ich schon außen vor).Ich bin gespannt, ob mich das Buch doch noch rumreißt.

McFadyen, Cody: Der Todeskünstler. Köln : Bastei Lübbe, 2007. ISBN 978 3 7857 2302 9

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Ein Gedanke zu “Der Todeskünstler Tag 8

  1. Oh, Rechtschreibfehler sind mir nicht aufgefallen, aber da das Buch schon einige Jährchen auf dem Buckel hat, können wir natürlich verschiedene Auflagen bzw. Ausgaben haben und bei meiner wurden sie schon korrigiert. Sehr ärgerlich.
    Dass Sarah so kaltblütig gehandelt hat, habe ich auf den Schock geschoben. Vielleicht schafft man es in so einer Situation, wie betäubt das alles doch so wie beschrieben durchzuziehen. Zum Glück weiß ich das nicht aus eigener Erfahrung.
    James habe ich auch vermisst. Vor allem, weil weit vorher schon die anderen Teammitglieder ausführlich vorgestellt wurden und James mit keinem Wort erwähnt wurde. Smoky hätte ja mal einflechten können, dass es noch James gibt, der aber gerade im Urlaub / zu einer Schulung / auf dem Mars ist. Sie hat sich den Tatort auch ohne ihn angesehen, ohne ein einziges Mal an ihn zu denken (hier könnte ich jetzt die speziellen Fähigkeiten von James gebrauchen oder so).
    Zum Glück hat mich der zweite Teil wieder sofort gepackt, so dass ich mich an diesen Dingen nicht weiter gestört habe. Ich glaube, die Irritation ist viel schlimmer, wenn man sowieso Probleme hat, sich von der Story fesseln zu lassen. Ich wünsche Dir, dass das noch kommt.

    LG Gabi

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