Die Blutlinie Tag 11

Heute bis Kapitel 35 gelesen. Ein Ereignis jagt das nächste. Peng Peng Peng. Da kommt man gar nicht zu atmen zwischen den Kapiteln. Selbst bei den Abschnitten, in denen keine Aktionen statt finden, nicht ermittelt und kombiniert wird, kann man kaum verschnaufen, denn dann  werden Fragen zum Lebenssinn gestellt und analysiert (Ich fand die Ausführung der oft gestellten Fragen „Warum ich?“ auf Seite 244 sehr gut). Dies mag ich sehr an dem Roman. In den ruhigeren Phasen kann ich mich reflektieren. Wie geht es mir den angesprochenen Themen? Wie würde ich an Smokys Stelle entscheiden?

Es wird immer deutlicher, dass Jack Junior ein großes lange geplantes Ziel hat. Als Leser erfährt man auf jeder Seite etwas neues, welches das Puzzle vervollständigt. Zunächst sah es nach einem einfach Fall aus. Ein Serienmörder, der die Fälle von Jack the Ripper nachstellt, doch mittlerweile ist klar, dass er diesen Frauenhass nur als Mittel zum Zweck, nämlich der Vernichtung / dem Spiel mit Smoky und ihrem Team, nutzt. Trotzdem wird es nie unübersichtlich, denn die Gedanken von Smoky geben oft (nicht zu oft) gute Zusammenfassungen des Geschehenen (vgl. S. 239).

Auf Seite 254 kam die Frage auf „Was genau Agent Thorne genau verloren hat“. Ich konnte mir bisher keinen wirklichen Reim daraus machen. Vielleicht klärt sich diese Frage noch auf. Vermute es soll auf Unabhängigkeit, Freiheit, Unverletztbarkeit oder Sicherheit angespielt werden. Sicher bin ich mir allerdings nicht.

McFadyen, Cody: Die Blutlinie. Köln : Bastei Lübbe, 2006. ISBN 978 3 7857 2258 9

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